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Martin lebt als kleiner Junge mit seinen Eltern in Ungarn. Mit etwa 12 Jahren lernt Martin Christen kennen. Immer häufiger ist er mit ihnen zusammen. Sein Vater möchte, dass Martin Soldat in der römischen Armee wird. Eines Tages kommt es zu einem Gespräch mit seinem Vater. Martin sagt: „Ich möchte kein Soldat werden. Ich möchte mich taufen lassen und als Christ leben!“ Der Vater schimpft: „So ein Unsinn, sich taufen zu lassen. Der Kaiser braucht Soldaten. Mein Sohn ist kein Drückeberger!“

 

 

 

 

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So muss Martin als junger Mann ein Soldat werden in der römischen Armee und wird nach Amiens in Frankreich geschickt. Es ist Winter – ein sehr kalter Winter.
Eines Abends kommt Martin von einem Ausritt in die Stadt zu-rück. Martin sieht einen Bettler vor dem Stadttor liegen
und hält sein Pferd bei ihm an. Die andren Reiter rufen: „Komm Martin! Er soll sich selbst helfen. Lass ihn liegen!“ Der Bettler ruft: „Herr, hilf mir. Ich friere. Mich verlässt die Kraft.

 

 
 

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Martin zieht die Zügel an und steigt vom Pferd. Er fragt den Bettler: „Wie kann ich dir helfen?“ Der Bettler: „Herr, gebt mir eine Decke
oder ein warmes Tuch, sonst muss ich sterben.“ Martin überlegt. „Ich habe nur meinen großen, roten Mantel,
wie die anderen Soldaten ihn tragen. Was könnte ich tun? Der Bettler ist in Not. Ich will ihm helfen!“

 

 

 

 

StMartin4.jpg Martin nimmt sein Schwert und teilt den roten, warmen Umhang. Die anderen Soldaten sind erstaunt: „Bist du wahnsinnig? Den brauchst du doch selbst!“
Aber Martin legt eine Hälfte des Mantels über den Bettler: „Da nimm! Der Mantel wird dich wärmen!“ Der Bettler ist sehr froh und rief: „Hab Dank, guter Mann!“

 

 

 

 

 

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Doch Martin hat sich schon wieder auf sein Pferd gesetzt und reitet davon. In der darauffolgenden Nacht sieht Martin den Bettler im Traum
und hört, wie Jesus zu ihm sagt: „Was immer ihr den armen Menschen Gutes tut, das tut ihr mir.“ Später wird Martin Priester und Bischof der Stadt Tours in Frankreich.

 

 

 

 

 

 

 

 

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